Wie die AWG aus Abfall Talwärme produziert– die Fernwärme aus der Heimat

  • Das Müllheizkraftwerk (MHKW) der AWG auf Korzert ist aus der regionalen Abfallentsorgung nicht mehr wegzudenken. Ganz wichtig: Die bei der thermischen Nutzung der Abfälle – also der Verbrennung – freiwerdende Energie dient der Strom- und Wärmeversorgung in Wuppertal.
     
  • Im MHKW Korzert wurden 2019 ca. 129.414 MWh elektrische Energie erzeugt. Wie in der Vergangenheit diente diese elektrische Energie unter anderem auch der Deckung des eigenen Bedarfs (ca. 42.600 MWh) für den Betrieb des MHKW. Zum größten Teil aber wurde die bei der Müllverbrennung erzeugte Energie in Form von elektrischem Strom (86.777 MWh) und Fernwärme (469.500 MWh) den lokalen Verbundnetzen zugeführt.
  • Mit der abgegebenen Menge an Fernwärme von insgesamt ca. 469.500 MWh könnte man etwa 39.100 Einfamilienhäuser – Größe: ca. 140 m² mit einem Verbrauch von je 12.000 kWh – ein Jahr lang beheizen.
     
  • Schon seit Jahren versorgen AWG und WSW das Fernwärme- und Stromnetz in Wuppertal mit Energie aus dem Müllheizkraftwerk. Nachdem 2018 die Fernwärmetrasse vom MHKW auf Korzert nach Elberfeld fertig war, nahmen die WSW das Elberfelder Kohlekraftwerk vom Netz. Dadurch bleiben Wuppertal jährlich  mehrere 100.000 Tonnen CO2 erspart.
     
  • Die gewonnene Wärme kann jetzt bis in die Talsohle transportiert werden und bietet den hiesigen Immobilienbesitzern die Möglichkeit, sich mit umweltfreundlicher und komfortabler Wärme zu versorgen, was natürlich auch den vielen Mietwohnungen im Tal zugute kommt – nicht nur für das Heizen der Räume sondern auch für die Warmwasserbereitung.
  • Durch die Nutzung der Fernwärme bleiben Wuppertal jährlich  mehrere 100.000 Tonnen CO2 erspart. In Relation entspricht das einer Leistung von über 200 Windrädern. Fernwärme – gut für Wuppertal, gut fürs Klima.

 

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