Anlagentechnik

Rauchgasvorreinigung

Die bei der Verbrennung anfallenden Rauchgase werden durch die Kesselzüge zum Elektrofilter geführt und dort von über 99 % der Staubpartikel befreit. Anschließend gelangen sie zur chemischen Rauchgasreinigung. Dort werden, bei dem sogenannten „quasi-trockenen“ Rauchgasreinigungsverfahren, die Rauchgase mit gelöschtem Kalk, der dem Rauchgasstrom zugegeben wird, versetzt. Der Kalk bindet die sauren Schadgaskomponenten wie zum Beispiel Chlorwasserstoff und Schwefeldioxid. Das Reaktionsprodukt wird anschließend an einem Gewebefilter abgeschieden und so dem Rauchgasstrom entzogen. Es wird in den Reststoffsilos gesammelt und als Verfüllmaterial unter Tage verwertet.

Stand: 18.12.2017