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AWG-Aktuell

Die letzten 5 Meldungen

25.03.2019: Müllheizkraftwerk auf Korzert: Feuer im Müllbunker gelöscht

Am Montagmorgen (25. März 2019) hat es im Bunker des Müllheizkraftwerks (MHKW)  der AWG auf Korzert gebrannt. Das Betriebspersonal im MHKW hatte schon vor Eintreffen der Feuerwehr die Flammen mit Löschschaum eingedämmt. Verletzt wurde niemand.

Im Bunker des MHKW wird der Müll zwischengelagert, bevor er in den Öfen verbrannt wird. Die Feuerwehr war unter anderem mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Hahnerberg vor Ort.Der Löscheinsatz der Feuerwehr war gegen 10 Uhr beendet und der Bunker konnte für die Anlieferung durch Müllwagen wieder frei gegeben werden. Allerdings ist die Anlieferung von Sperrmüll/Handablader erst am Dienstag (26. März 2019) wieder möglich.


E-Mail an: Andreas Spiegelhauer

15.03.2019: Recyclinghöfe: Die AWG verbessert die Abläufe und den Service

Auf einigen Recyclinghöfen der AWG ist es zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Daraufhin hat die Geschäftsführung Maßnahmen zur internen Aufklärung ergriffen und eine externe Fachanwältin mit der arbeitsrechtlichen Prüfung beauftragt, die derzeit noch nicht abgeschlossen ist. AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach weist darauf hin, dass strafrechtliche Ermittlungen ausschließlich der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Wuppertal obliegen, mit der die AWG voll umfänglich kooperiert.

Martin Bickenbach: "Wir stellen die Umsetzung arbeitsrechtlicher Maßnahmen wie zum Beispiel Abmahnungen bis zum Abschluss der Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft zurück. Fragen zum Stand der laufenden Ermittlungen können wir deshalb nicht beantworten."
Die AWG hat die Unregelmäßigkeiten zum Anlass genommen, die betrieblichen Abläufe auf allen Recyclinghöfen zu überprüfen.

Kurzfristig sind dort Änderungen geplant:

- Es wird ein neues Quittungs- und Kassensystem geben: Jeder, der auf dem Recyclinghof etwas abgegeben hat, erhält eine Quittung, auch wenn die Ladung kostenfrei abgegeben werden durfte. Die Anlieferung samt Quittung ist nur unter Eingabe des Auto-Kennzeichens des Anlieferers möglich. So ist die Zuordnung jeder Anlieferung, ob kostenpflichtig oder kostenfrei, nachvollziehbar.

- Im Einfahrtsbereich der Recyclinghöfe wird es teilweise geänderte Warte- und Absperrregelungen geben, damit unkontrolliertes Befahren des Geländes und unbeaufsichtigtes Laden von Material nicht mehr möglich ist.

- Für das Personal auf den Recyclinghöfen wird es ein rollierendes Schichtsystem geben. Das heißt, die Mitarbeiter werden nicht nur an einem Recyclinghof, sondern an mehreren Standorten eingesetzt. Die Öffnungszeiten der Recyclinghöfe sind davon nicht betroffen.

- Ab sofort gilt für alle Recyclinghöfe  der AWG: Den Mitarbeitern ist die Annahme von Trinkgeld oder anderen Zuwendungen nicht erlaubt. Die AWG-Geschäftsführung bittet deshalb auch die Bürgerinnen und Bürger, von Trinkgeld oder anderen Zuwendungen abzusehen.

- Es wird geprüft, ob eine Videoüberwachung des Geländes unter Beachtung des Datenschutzes möglich wäre.

AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach: "Uns ist bewusst und wir bedauern sehr, dass der gute Ruf unserer Recyclinghöfe Schaden genommen hat. Die Unregelmäßigkeiten haben uns veranlasst, Änderungen auf den Recyclinghöfen auf den Weg zu bringen, um dort die Abläufe zu verbessern." Martin Bickenbach ist davon überzeugt, dass die Besucherinnen und Besucher mit dem Service der Recyclinghöfe sehr zufrieden sind. Mehr als 200.000 Mal pro Jahr werden die Recyclinghöfe von Bürgerinnen und Bürgern besucht.

Die AWG bittet um Verständnis, dass es durch die geplanten Neuerungen vorübergehend zu längeren Wartezeiten an den Recyclinghöfen kommen kann. Es geht der AWG um transparente Arbeitsabläufe und größtmöglichen Service für die Besucher und Besucherinnen der Recyclinghöfe.

Service:
Die Recyclinghöfe haben weiterhin zu den gewohnten Zeiten geöffnet.   Insgesamt betreibt die AWG an fünf Standorten Recyclinghöfe:
- Barmen (Münzstraße, dienstags geschlossen)
- Küllenhahn (Korzert am MHKW, freitags geschlossen)
- Varresbeck/Sonnborn (Am Giebel, mittwochs geschlossen)
- Langerfeld (Badische Straße, donnerstags geschlossen)
- Uellendahl (Bornberg, montags geschlossen), am Recyclinghof Bornberg befindet sich zudem die ständige Schadstoff-Annahmestelle der AWG. Für Privatkunden ist dieser Service kostenfrei.
- Alle AWG-Recyclinghöfe haben auch samstags von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.


E-Mail an: Andreas Spiegelhauer
Beim Wupperputz am 30. März 2019 werden AWG und ESW die freiwilligen Helfer wieder tatkräftig unterstützen. Foto: Stadt Wuppertal

Beim Wupperputz am 30. März 2019 werden AWG und ESW die freiwilligen Helfer wieder tatkräftig unterstützen. Foto: Stadt Wuppertal

11.03.2019: Wupperputz am 30. März 2019: AWG und ESW helfen wieder mit

Tausend Freiwillige haben sich bereits angemeldet, und jede weitere helfende Hand ist willkommen: Am 30. März 2019 startet der 15. Wupperputz€ - und dafür werden noch Helfer gesucht.

Pünktlich zum Frühlingsbeginn ruft das Ressort Umweltschutz der Stadt wieder zu der beliebten Gemeinschaftsaktion auf. An den Ufern der Wupper hat sich wieder einiges angesammelt, was da nicht hingehört - von der Chipstüte bis zum Autoreifen. "€žWir wollen mit der Aktion auch ein Zeichen setzen"œ, erklärt Organisator Patrick Herzog. Gemeinsam mit dem Wupperverband, der Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) und dem Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW) nahm er jetzt die Ufer an der Adlerbrücke in Barmen in Augenschein. "€žDa gibt es einiges zu tun"€œ, lautet sein Fazit, "€žwir können noch Unterstützung gebrauchen."€œ

Das große gemeinsame Aufräumen soll am 30. März um 10 Uhr beginnen. Material wie Müllsäcke und Handschuhe für alle Helfer gibt es vorab am Standort von AWG und ESW am Klingelholl 80 in Barmen oder am Putztag selbst ab 9 Uhr an der Gesamtschule Barmen. Auch in diesem Jahr werden sich die AWG und der ESW tatkräftig am Wupperputz beteiligen: Zwei Sperrmüllwagen und zwei Elektroschrottwagen samt Besatzung werden die zuvor ausgeschilderten Sammelstellen entlang der Wupper abfahren und den Müll einsammeln. Wie gewohnt sorgt der Wupperverband mit Leitern für den Zugang zu den Wupperufern und ist auch selbst mit einem Putz-Team von Freiwilligen am Start.

Zwei ESW-Mitarbeiter sind bei der Materialausgabe in der Gesamtschule Barmen im Einsatz. Jeder Mit-Putzer bekommt ein kleines Präsent und einen Wupperputz-Button, der zu freier Fahrt mit dem Bus zum Einsatzort und zurück berechtigt. Außerdem erhalten alle Helfer am 30. März freien Eintritt in den Wuppertaler Zoo.

Im Anschluss an die Putz-Aktion sind alle Helfer zur Putz-Party in der Gesamtschule Barmen eingeladen. Dort gibt es orientalische Linsensuppe zum Aufwärmen und eine Bücherbörse. Außerdem geht es um das Thema Upcycling nach dem Motto "€žAus Alt mach Neu"€œ. Als Gast hat sich unter anderem Dörte aus Heckinghausen angesagt. Beim Abschlussfest kann außerdem eine Kleinkehrmaschine des ESW Probe gefahren werden. Außerdem stellt die AWG für den Büchermarkt beim Abschlussfest in der Gesamtschule Barmen rund 200 Bücher zur Verfügung.
Wer am 30. März dabei sein will, kann sich beim Ressort Umweltschutz anmelden unter Telefon 0202/563 6789 oder online:
https://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/umweltschutz/abfall/wupperputz-2019.php

 


E-Mail an: Andreas Spiegelhauer
Gut gelaunte Glücksbringer: Christopher Rudeck (links) und Fabian Gutbrod (rechts) vom Bergischen HC zogen im Beisein von AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach die Gewinner der Papiersammelaktion 2018.

Gut gelaunte Glücksbringer: Christopher Rudeck (links) und Fabian Gutbrod (rechts) vom Bergischen HC zogen im Beisein von AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach die Gewinner der Papiersammelaktion 2018.

26.02.2019: AWG-Papiersammelaktion: BHC-Spieler als Glücksbringer für Wuppertaler Schulen und Kitas

Schon seit 2008 veranstaltet die Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal jährlich die Papiersammelaktion an Wuppertaler Schulen und Kitas und vergibt Geldpreise. Für 2018 fungierten Christopher Rudeck und Fabian Gutbrod vom Handball-Bundesligisten Bergischer HC als Glücksbringer.

Die beiden 2-Meter-Recken -€“ Christopher Rudeck steht im BHC-Tor, Fabian Gutbrod spielt im linken Rückraum -€“ nahmen ihre Aufgabe genau: Unter den Augen von AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach schüttelten Sie vor der Ziehung die zu Lostrommeln umfunktionierten Miniatur-Mülleimer kräftig durch, bevor Sie unter insgesamt 293 Schulen und Kitas die glücklichen Gewinner zogen. Bei den Schulen durfte sich die Städtische Katholische Grundschule an der Windhorststraße, bei den Kitas die Städtische Kindertagesstätte an der Rödiger Straße über den Hauptgewinn von jeweils 2.000 Euro freuen.

Insgesamt zogen die Glücksbringer vom BHC zehn Geldpreise (Gewinner, siehe Kasten unten). Das Besondere in diesem Jahr: Unter den weiterführenden Schulen gab es zudem jeweils zwei Fahrten für etwa 40 Personen zu einer Papierfabrik zu gewinnen. Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Pina Bausch und das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium dürfen sich über einen spannenden Ausflug in die Welt des Recyclings freuen.
Auch in diesem Jahr geht keiner der Teilnehmer an der Sammelaktion leer aus. Jede Einrichtung erhält für die Teilnahme eine Belohnung über 150 Euro. Die Schulen bekommen einen freien Zoo-Eintritt für alle Klassen, die Kitas können sich für einen Tag die AWG-Hüpfburg ausleihen. "€žDer Nachwuchs setzt mit der Sammelaktion jedes Jahr ein Zeichen für Abfallvermeidung und Wiederverwertung, das wollen wir belohnen"€œ, sagt AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach.

Philipp Tychy, Geschäftsführer des Bergischen HC, findet die Papiersammelaktion der AWG "€žgroße Klasse"€œ. Deshalb machte er am Rande der Verlosung den Wuppertaler Schulen ein Angebot für das letzte Bundesliga-Heimspiel 2018/2019 des Bergischen HC gegen die SG Flensburg-Handewitt, das am  9. Juni 2019, um 15.00 Uhr, im ISS DOME Düsseldorf steigt: Klassenverbände, die sich über das jeweilige Schulsekretariat, oder einen zu benennenden Ansprechpartner, beim BHC anmelden, bekommen für das Spiel gegen Flensburg 15 Prozent Ermäßigung pro Karte. Entsprechende Kartenbestellungen bitte per E-Mail an: reservierung@bhc06.de.
Die Gewinner:
1. Preis = je 2.000 Euro: Städt. Kita Rödiger Straße und Städt. Katholische Grundschule Windthorststraße
2. Preis =  je 1.000 Euro: Städt. Tageseinrichtung für Kinder Flensburger Straße und Städt. Gemeinschaftsgrundschule Küllenhahn
3. Preis = je 500 Euro: Ev. Kindergarten Linde und Städt. Gemeinschaftsgrundschule Eichenstraße
4. Preis = je 300 Euro: Elterninitiative Frielinghausen e.V. und Carl-Duisberg-Gymnasium
5. Preis = je 200 Euro: Kindertagesstätte Pumuckl e.V. und Offene Ganztagsgrundschule am Nocken
Besichtigung Papierfabrik: Gesamtschule Pina Bausch und Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium
Fakten:
- Die AWG stellt auf dem Schul- bzw. Kitagelände Sammelbehälter auf und kümmert sich um die Leerung. Die AWG stattet die jeweilige Einrichtung mit der gewünschten Anzahl von Papiersammelbehältern in den Größen 240 Liter und 1.100 Liter aus. Das Papier bringt die AWG zur Papiersortierung, von wo der Weg zur Wiederverwertung in Papierfabriken führt.
- Auch in diesem Jahr wird es die Papiersammel-Aktion der AWG an den Wuppertaler Schulen geben. Schulen und Kindergärten, die sich dazu noch nicht angemeldet haben, können sich bei der AWG per per Mail an gewerbeservice@awg.wuppertal.de wenden.

 


E-Mail an: Andreas Spiegelhauer
So soll es bald sein: Brennstoffzellenbusse, wie dieser von der RVK in Köln, sollen noch in diesem Jahr am Müllheizkraftwerk der AWG Wuppertal auf Korzert betankt werden.

So soll es bald sein: Brennstoffzellenbusse, wie dieser von der RVK in Köln, sollen noch in diesem Jahr am Müllheizkraftwerk der AWG Wuppertal auf Korzert betankt werden.

15.02.2019: Wasserstoff-Projekt von AWG und WSW macht Wuppertal zu Modellregion

Mit dem Bau einer Wasserstoff-Tankstelle für Brennstoffzellen-Linienbusse am Müllheizkraftwerk auf Korzert bringen die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und die Wuppertaler Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) ihr  gemeinsames Wasserstoff-Projekt voran. Gute Nachrichten gibt es auch aus Düsseldorf: Beim, von der Landesregierung im September 2018 ausgerufenen Wettbewerb "€žModellregion Wasserstoff-Mobilität NRW", hat es die Region Düsseldorf/Wuppertal/Rhein-Kreis Neuss in die Runde der letzten drei Bewerber geschafft.

Die zwei weiteren Bewerber sind der Kreis Steinfurt und die Region Köln (mit Brühl, Hürth und Wesseling, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis und dem Rhein-Sieg-Kreis). Die drei Gewinnerkommunen haben bis Ende dieses Jahres Zeit, ihre Konzepte auszuarbeiten. Danach wird die Jury einen der drei Bewerber zur Modellregion küren, heißt es seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW.

Die Region Düsseldorf/Wuppertal/Rhein-Kreis Neuss hat gute Karten, zu gewinnen. Denn viele theoretische Überlegungen werden in Wuppertal bereits in die Tat umgesetzt. So hat die AWG in diesem Januar an ihrem Müllheizkraftwerk (MHKW) auf Korzert mit den ersten Bauarbeiten für die Wasserstoff-Infrastruktur begonnen. Noch dieses Jahr sollen dort die bis zu zehn Brennstoffzellen-Linienbusse der WSW betankt werden. Die AWG plant zudem, schnellstmöglich ein mit Brennstoffzellen betriebenes Abfallsammelfahrzeug in Wuppertal einzusetzen. Das passt, denn der Landeswettbewerb zielt genau auf den emissionsfreien und praktikablen Einsatz von Wasserstoff bei Bussen und Nutzfahrzeugen ab.

NRW-Wirtschafts- und Energieminister Andreas Pinkwart: "€žDas große Interesse an unserem Wettbewerb und die hohe Qualität der eingereichten Grobkonzepte zeigen, dass sich viele Regionen und Kommunen in NRW im Bereich der Wasserstoff-Mobilität engagieren. Wir möchten die Regionen dabei unterstützen, ihre Aktivitäten auszubauen. So kann die klimafreundliche Transformation des Mobilitätssektors gelingen."€
In gut einem Jahr will die Landesregierung den Sieger des Wasserstoff-Wettbewerbs bekannt geben.

Den Gewinnern winkt eine enge, qualifizierte Begleitung der Landesregierung NRW zur Umsetzung der im Feinkonzept beschriebenen Maßnahmen und eine enge Abstimmung mit der NOW GmbH (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie), die die Fördermaßnahmen der Bundesregierung in dem Bereich koordiniert.


E-Mail an: Andreas Spiegelhauer
Stand: 26.03.2019